19.05.2021

Sommerlicher Grillgenuss – Marinaden, Dips, Dressings und trendige Drinks mit Fruchtsaft und Co.

Fruchtige Dressings für sommerliche Salat-Kreationen
Eine feste Größe beim Grillen sind Salate. Immer beliebter werden Alternativen zu den Klassikern Kartoffel- und Nudelsalat. Am besten nicht zu schwer und mit bunten, abwechslungsreichen Zutaten. Ein frisches Dressing darf hier natürlich nicht fehlen. Fruchtsäfte und -nektare sorgen im Salatdressing für einen fruchtigen Kick und bringen ein harmonisches Verhältnis von Süße und Säure ins Spiel.

Ob Orangensaft, Apfelsaft oder Johannisbeernektar – gemeinsam mit frischen Kräutern und Gewürzen geben sie dem Dressing ganz eigene Geschmacksnuancen und oft auch eine hübsche Farbe.
Wie wäre es zum Beispiel mit einem Quinoa-Wildblattsalat mit Grillpfirsich, Burrata und einer Balsamico-Apfelsaft-Reduktion? (siehe Rezept)

Grilling me softly – Marinaden auf Fruchtsaftbasis
Auch für selbstgemachte Grillmarinaden eignen sich Fruchtsaft und Fruchtnektar hervorragend, denn die Säure im Saft macht das Fleisch später schön zart und saftig – im wahrsten Sinne des Wortes!

Für den maximalen Grillgenuss gilt es die richtige Aromakombination zu finden. „Food-Pairing“ heißt das Stichwort. Hier geht es um Aromapaare, die sich gegenseitig ideal ergänzen und durch ihre Kombination ein harmonisches Ganzes ergeben – auch wenn die Zutaten das auf den ersten Blick nicht vermuten lassen. Fruchtsäfte und -nektare können beim Food-Pairing mit ihrer Sorten- und Geschmacksvielfalt punkten.

Zu dunklem Fleisch (Rindfleisch oder Wild) passen zum Beispiel Johannisbeer- oder Sauerkirschnektar. Als aromatische Begleiter eignen sich Rosmarin und Thymian. Zu Geflügelfleisch passen Apfel- und Orangensaft. Orangensaft lässt sich gut mit Pfeffer, Chili oder Thymian kombinieren. Zu Apfelsaft passen Minze, Pfeffer oder Senf als aromatische Begleiter (siehe Rezept).

Fruchtige Dips zu Grillkäse, Gemüse und Co
Wie wäre es als Abwechslung zur fertigen Grillsoße mit einem selbstgemachtem Grill-Dip auf Fruchtsaftbasis? Fruchtsäfte und Fruchtnektare sind bunt, lecker und abwechslungsreich. Sie bringen mit ihren feinen Säuren und Aromen neuen Schwung in die Welt der Saucen: fruchtig, feurig, exotisch, süß oder scharf. Nach Lust und Laune kann hier mit Kräutern, Gewürzen, Gemüse oder Obst kombiniert werden.

Auf dem Grillbuffet sorgen die Dips für ein fruchtig-frisches Geschmackserlebnis. Und das Beste: Sie passen nicht nur zu Fleisch oder Fisch, sondern auch wunderbar zu Grillgemüse und Grillkäse. So harmoniert Käse zum Beispiel hervorragend mit Quitte. Mit einem selbstgemachten Quitten-Chutney (siehe Rezept) zum Grillkäse kann man nicht nur bei den Vegetariern punkten. Fertige Grillsoßen können da getrost im Kühlschrank bleiben.

Alkoholfreie Trendgetränke als Grillbegleiter
Als alkoholfreie Speisebegleiter liegen Fruchtsäfte und -nektare schon seit Jahren voll im Trend. Pur getrunken unterstützen sie besonders gut die einzelnen Speisearomen. Doch auch als Zutat für sommerliche Getränkekreationen wie Bowlen, Cocktails oder selbstgemixte Fruchtsaftschorlen können sie beim Grillen punkten.

Durch die Zugabe von beispielsweise Kräutern können im Drink die Aromen aus Grill-Marinade, Dip oder Dressing wieder aufgegriffen werden. So steht einem harmonischen Geschmackserlebnis nichts mehr im Wege.

Diesen Sommer voll im Trend: spritzig-leichte Sommer-Cocktails mit wenigen Zutaten. Gleich zwei Rezeptvarianten – ohne Umdrehungen – gibt es weiter unten.

Fruchtsaft und Fruchtnektar – was ist eigentlich der Unterschied?
Ein Fruchtsaft besteht aus nichts anderem als dem Saft der gepressten Früchte – also immer 100 Prozent Frucht. Die Fruchtsaftverordnung erlaubt es nicht, Zucker beziehungsweise Farb- oder Konservierungsstoffe zuzusetzen.
Ein Fruchtnektar dagegen enthält je nach Fruchtart mindestens 25 bis 50 Prozent Frucht. In der Regel werden die Obstsorten zu Nektar verarbeitet, die entweder pur zu sauer schmecken (z. B. Johannisbeere oder Sauerkirsche) oder zu dickflüssig (z. B. Mango oder Banane) wären. Hier ist die Zugabe von Wasser und ggf. Zucker oder Honig erlaubt.
 

Grillrezepte mit Fruchtsaft & Co.

Quinoa-Wildblattsalat mit Grillpfirsich, Burrata und Apfelsaft-Reduktion
 

Zutaten für 2 Portionen:  

Für den Salat:

100 g Quinoa (bunt)

200 g Wildblattsalat

1 Pfirsich

½ rote Zwiebel

1 Bio-Zitrone

2 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

2 Burrata (à 100 g)

 

Für die Reduktion:

2 EL Honig

4 EL Apfelsaft, naturtrüb

3 EL dunkler Balsamicoessig

Salz

Pfeffer

Zubereitung:

Quinoa nach Packungsanweisung kochen. Salat waschen und trockenschleudern. Pfirsich waschen, abtrocknen, in gleichmäßige Keile schneiden und anschließend auf dem Grill oder in einer Grillpfanne ohne Fett für ca. 3 Minuten grillen. Zwiebel schälen und in feine Streifen schneiden.


Quinoa abgießen und zusammen mit Salat, Pfirsichspalten und roten Zwiebel in eine Schüssel geben und vermengen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, Schale mit einer feinen Reibe abreiben. Zitrone halbieren und den Saft auspressen. Zitronensaft, Zitronenabrieb und Olivenöl in eine Schüssel geben, mit dem Schneebesen verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Reduktion Honig, Apfelsaft und Balsamicoessig in einen Topf geben und für ca. 2 Minuten auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Danach mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Salat mit Zitronendressing vermengen, Burrata abtropfen lassen und auf Salat setzen, mit der Reduktion garnieren und servieren.

 

Einfache Apfelsaft-Marinade für Geflügelfleisch:

Zutaten für 4 Portionen:
4 Putenschnitzel je 160 g
6 EL naturtrüber Apfelsaft
2 Knoblauchzehen
Salz
grober Pfeffer
4 Zweige Minze
2 EL Rapsöl

Zubereitung:
Minze waschen und fein schneiden. Knoblauch schälen und hacken. Aus Apfelsaft, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Minze und Rapsöl die Marinade herstellen.

Putenschnitzel abspülen, trocken tupfen, Fett und Sehnen abschneiden und in die Marinade legen. Mindestens 2-3 Stunden marinieren.

Putenschnitzel aus der Marinade nehmen und abtropfen lassen. Dann von beiden Seiten grillen.

Würziges Apfel-Quitten Chutney mit Ingwer und Zitronengras

Zutaten für 2 Gläser à 200 g:
2 rote Pfefferschoten
15 g frischer Ingwer
1 kleines Bund Zitronengras
je 200 ml klarer Apfel- und Quittensaft
150 g Gelierzucker 3:1
55 ml Apfelessig

Zubereitung:
Pfefferschoten in dünne Scheiben schneiden, entkernen. Ingwer schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden.

Zitronengras klein schneiden und zusammen mit Apfel- und Quittensaft aufkochen, 10 Minuten ziehen lassen, dann durch ein feines Sieb passieren.

Würzsud mit Gelierzucker, Essig, Pfefferschoten und Ingwer 3 Minuten sprudelnd kochen, dabei abschäumen. Dann in eine Schüssel oder mehrere Gläser (mit Twist-Off-Deckel) umfüllen und mindestens 4 Stunden fest werden lassen.

TIPP: Chutney schon einige Tage vorher produzieren, damit die Aromen Zeit haben, sich optimal miteinander zu verbinden.

 

Rhabarber-Spritz mit Rosmarin

Zutaten für 2 Portionen:

8 Stiele Rosmarin

50 g Zucker

50 ml Wasser

100 ml Rhabarbernektar

2 Flaschen Soda

Eiswürfel

Zubereitung:
Rosmarin waschen und trocken schütteln. Zucker, Wasser und drei Viertel der Rosmarinstiele in einen Topf geben, kurz aufkochen und auf mittlerer Hitze ca. 5 Minuten ziehen lassen.

Sirup auskühlen lassen und durch ein Sieb geben.

Eiswürfel in Gläser geben, Sirup und Rhabarbernektar über das Eis geben und mit einem Barlöffel verrühren. Anschließend mit Soda aufgießen. Rhabarber-Spritz mit restlichem Rosmarin garnieren und servieren.

 

Spicy Aprikosen Mocktail mit rosa Pfeffer

 

Zutaten für 2 Portionen:

Für den Mocktail:

2 EL Honig

1 Bio-Zitrone

2 Stiele Rosmarin

100 ml Aprikosennektar

Sodawasser zum Auffüllen

Eiswürfel

 

Für die Deko:

2 Stiele Rosmarin

1 EL rosa Pfefferkörner

Eiswürfel

 

Zubereitung:

Honig in einem Topf auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Schale mit einem Sparschäler grob abziehen. Rosmarin waschen, trocken schütteln, mit der Zitronenschale zum Honig geben und anschließend mit Aprikosennektar ablöschen.

Alles gut verrühren und für ca. 1 Minute auf mittlerer Hitze köcheln lassen. Die Reduktion dann ca. 15 Minuten abkühlen lassen und anschließend durch ein Sieb passieren.

Eiswürfel auf die Gläser aufteilen und den Sirup hinzugeben. Zitronensaft auspressen und hinzugeben. Rosmarin waschen und trocken schütteln. Den Drink mit Sodawasser aufgießen, mit Rosmarin und rosa Pfeffer garnieren und servieren.


Tipp: Für Extra-Geschmack und die ultimative Optik die passenden Eiswürfel selber machen. Dafür einfach rosa Pfeffer und Rosmarin in die Eiswürfelform geben.

 

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